Bananen-Nuss-Nougat Shake - Ein Glas voll Glück



Guten Morgen ihr Zuckersüßen, 

wie geht es euch?

Nein wirklich, wie geht es euch wirklich?

Seid ihr glücklich?


Ich meine, streben wir nicht alle danach "glücklich" zu sein? 
Und ist das schönste, beste, teuerste und tollste wirklich immer das, was uns glücklich macht?

Albert Schweizer sagte mal: "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."

Wenn ich Freunde und Bekannte treffe, dann fragen wir uns natürlich immer, wie es uns gegenseitig geht. Und die meisten schränken ihr, "Mir geht es gut, aber", ein. 
Immer dieses "Aber". 

Dieses "Aber" meint unterschiedliche Dinge: Job, Familie, Freunde. Die neue Wohnung ist groß, aber... 
Mit dem Partner läuft es prima, aber die Freunde ... 

Irgendetwas ist immer und macht uns "unglücklich". 


Im Duden lautet einer der Definitionen von Glück:

a. angenehme und freudige Gemütsverfassung, in der man sich befindet, wenn man in den Besitz oder Genuss von etwas kommt, was man sich gewünscht hat; Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung.

b. einzelne glückliche Situation, glückliches Ereignis, Erlebnis


Das zeigt ja schon, dass Glück und glücklich sein für jeden etwas anderes bedeutet, je nachdem wonach man sich sehnt. 
Und natürlich auch je nach Lebensphase und -Situation. 

Was macht euch denn glücklich?


Mich macht Schokolade und Kuchen schon sehr glücklich. Aber natürlich löst es nicht alle Probleme. Ganz oft hilft es schon, wenn man sich dem "Problem" anders nähert und seine Perspektive dazu ändert. Der Streit mit der Freundin ist ärgerlich. Aber warum wurde gestritten? Manchmal entsteht Streit auch, weil man sich zurückgewiesen und vernachlässigt fühlt. Hast du vielleicht zu wenig Zeit mit ihr verbracht? 
Natürlich hilft reden auch, aber das ist manchmal gar nicht so leicht. 

Wie also schafft man es, sich aus dem "Tief" zu holen und etwas beschwingter durchs Leben zu gehen?

1. Mir hilft es immer im Alltäglichen das Besondere zu suchen. (ja, ja, das ist wieder so ein Zitat von Pearl S. Buck, aber ich finde, es hilft!). 
Vielleicht hat man ein tolles neues Café entdeckt, oder das Wetter ist besonders schön. Es ist dieser "haaaccchhhhh" Seufzer-Moment den ich meine. Und den findet man sicherlich auch im alltäglichen Leben. Vielleicht ist euch ein Gericht besonders gut gelungen oder (so wie im Moment) riecht es erdig und nach Herbst. Haaaaccchhhhhh.

2. Manchmal steht man vor einem Problem und denkt darüber nach. Immer und wieder und findet einfach keine Lösung. Sie wie oben erwähnt, kann man versuchen seine Perspektive darauf zu ändern. Oder es akzeptieren. Manchmal lässt sich ein Problem nicht lösen. Dann sollte man versuchen es zu akzeptieren. 

3. Oder mit einer lieben Person darüber sprechen. Allein das verändert ja die Sicht auf das Problem, das uns unglücklich macht. Vielleicht hat sie Tipps oder hört einfach nur geduldig zu und schon erscheint das Problem gar nicht mehr so überdimensional. 

4. Solange wir unser Glück an Erwartungen und Bedingungen knüpfen, können wir doch gar nicht glücklich sein. Also, "XY soll mir dies und das schenken oder dies und das für mich machen". Und dann tut XY das aber nicht und wir sind richtig wütend. Solange wir erwaten und Bedingungen stellen, solange werden wir enttäuscht, denn diese Dinge liegen unausgesprochen zwischen euch und euren Lieben und diese können ja gar nicht Gedanken lesen und wissen, was ihr wollt, braucht oder erwartet.

5. Nehmt euch Zeit für euch selbst! Und das jeden Tag! Eine halbe Stunde oder 20 Minuten. Wenn das Kind schläft, oder nach der Arbeit. Und macht etwas, was ihr mögt. Ich sitze unglaublich gern im Café und schaue mir Leute an. Dabei schweifen meine Gedanken einfach in irgendwelche Richtungen, die ich so gar nicht mehr benennen kann. Aber das entspannt mich. Lasst aber dabei den Fernseher aus. Macht etwas ganz bewusst. Vielleicht in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken oder in einem Magazin blättern. 

6. Erfüll dir mal etwas, wovon du schon so lange träumst! Bei mir war das letztens Bogenschießen. Das ist eigentlich nichts besonderes, aber ich habe das immer so aufgeschobene á la "Ach, das mach ich mal irgendwann". Dieses "irgendwann" ist tödlich für eine Sache. Denn man schiebt es auf. Also einfach mal loslegen. Such dir einen Tag aus und lege dich darauf fest! Und dann mach es. Bei steht jetzt Reiten und ein Blumenbinden-Kurs an!

7. In einer Zeit, in der man so viele Möglichkeiten hat, ist man oft unentschlossen. Ich erlebe es oft, dass Menschen, die sich nicht entscheiden können, doch sehr unglücklich sind. Man entscheidet sich für etwas mit dem Gedanken" Auf der anderen Seite ist das Gras doch grüner". Also entscheidet man sich immer falsch. Aber das stimmt doch nicht! Bei einer Entscheidung gibt es kein richtig oder falsch. Man entscheidet sich für das im Moment passendere und sammelt Erfahrungen. So kann man später (aufgrund der Erfahrungen) andere Entscheidungen treffen.
Wichtig ist, dass man sich nicht ständig fragt, ob es die falsche Entscheidung war! 

8. "Früher war alles besser". Dieses Gefühl haben doch alle mal. Manche mehr, manche weniger. Man denkt über Vergangenes nach, allerdings fallen einem nur noch die schönen Dinge ein. Haach die Studienzeit, da war man so flexibel und konnte sich alles einteilen und auf Parties gehen. Ja, klar! Aber man musste auch lernen, Klausuren und Hausarbeiten schreiben. Vielleicht sogar noch nebenbei arbeiten! Und Anwesenheitspflicht gab es ja auch noch in den Kursen. Und dann war doch alles immer so theoretisch und wenig im Alltag anwendbar. Das vergisst man dann ja doch. 
Die Vergangenheit ist vorbei. Und es lohnt auch nicht, sich ständig Gedanken um die Zukunft zu machen. Die hat noch nicht begonnen und ist oft nicht vorhersehbar, nicht planbar. Die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, beeinflussen unsere Zukunft!

9. Oft sehen wir nur die Dinge, die wir nicht gut können "XY kann so toll backen, malen...", oder nicht haben, "Die haben ein Haus und Garten und wir wohnen noch in dieser kleinen Wohnung...". 
Ja, aber du kannst doch auch etwas gut. Vielleicht kannst du gut singen oder gut zuhören. Du verstehst dich vielleicht gut auf Zahlen oder bist besonders emphatisch! Und nicht alle wollen das Haus-mit-Garten-und-viele-Kinder-Ding. Oder jedenfalls nicht im Moment. Überlege was du hast. Vielleicht hast du finanziell mehr Freiheiten, um dir etwas zu gönnen. Oder mal einen Urlaub einzuplanen, weil du nicht noch die Rate für ein Auto abzahlen musst. Und das ist doch auch schön!

10. Man kann nicht immer glücklich sein. Manchmal wacht man morgens auf und man weiß, es wird ein Sch----Tag. Ihr wisst, was ich meine! 
Aber das ist doch in Ordnung. Man kann ja nicht immer lächelnd und beschwingt durchs Leben tanzen. Aber denke daran, immer wenn es bergab geht, geht es auch wieder bergauf. Und dann fühlt sich dieses glücklich-sein besonders gut an! Erinnere dich an diese Momente und sammle sie!


Vielleicht habt ihr ja auch einige Tipps für mich? 
Da kann man sich doch prima austauschen!!

Und einen Tipp habe ich noch: 

Wie wäre es mit einem Glas voll Glück?


Bananen-Nuss-Nougat Shake 


 Zutaten für zwei Portionen: 

- 1 reife Banane
- 2 volle Löffel Nuss-Nougatcreme 
(ich nehme am liebsten Nutella)
- 150 ml bis 200 ml Milch


Zubereitung:

1. Banane schälen und in ein hohes Gefäß geben. Mit zwei Esslöffeln Nutella und etwas Milch pürieren. Das geht ganz schnell!

Es sollte eine cremige Masse entstehen. 

2. Mit Milch aufgießen. Je nachdem wie flüssig ihr es mögt mit 150 ml bis 200 ml kalter Milch aufgießen und mit einem Löffel verrühren. 

Zum Servieren in zwei Gläser geben.
Fertig.


Natürlich könnt ihr dieses köstliche Ding noch mit Sahne und Streuseln verzieren, aber solange konnte ich nicht warten. 


Und jetzt schlürft ihr genüsslich diesen Shake und nehmt euch mal 
ein paar Minuten nur für euch selbst! 



Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Kommentare:

  1. Liebe Tuba,
    was für ein schöner Gedankenanstoss für den Start in die Woche! Grüßle Alexa

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    1. Danke dir meine Liebe!

      Das freut mich sehr :)

      Zuckersüße Grüße
      und hab es noch ganz fein.

      Tuba

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