Pralinen-Workshop in Wiesbaden



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

wie geht es euch?
Ich liege gerade im Bett und wollte gern einen Tipp für alle Wiesbadener und auch alle um das Umland herum teilen!

Vor einiger Zeit durfte ich an einem Pralinenworkshop in Wiesbaden teilnehmen. 

Tatsächlich hatte ich das Loftwerk nur zufällig entdeckt und einfach mal der Eigentümerin geschrieben, ob ich an dem Workshop teilnehmen dürfe und wurde dann freundlicherweise von ihr eingeladen.

Das Loftwerk in Wiesbaden vereint ausgefallene, selbstgeschmiedete Schmuckstücke mit diversen Events im Bereich Wein, Schokolade, Käse und Gin.

Das klingt jetzt erst einmal ungewöhnlich, 

und das ist es auch!



Die Räumlichkeiten teilen sich in einen Werkstattbereich, in dem die Schmuckstücke ausgestellt werden und einem Küchenbereich auf. Der Raum ist wunderschön, sehr groß und eben wie ein Loft! Sehr hell und gerade der Werkstattbereich ist wunderschön.
Viel Holz und kleine feine Werkzeuge.

Die Schmuckstücke müsst ihr euch einmal vor Ort ansehen, da ich sie nicht fotografieren konnte (damit sie nicht gefälscht werden und so! Ihr versteht.)


Der Pralinenworkshop war komplett ausgebucht und nach einer sehr netten Begrüßung ging es auch schon mit der Theorieteil los.
Etwa eine Stunde bekamen wir interessante Informationen über das köstliche braune Glück.

Ihr wisst ja, mein Herz schlägt sehr stark für Schokolade, haach!

Einige der Teilnehmer waren wohl Hobby-Pralinenmacher und wussten so einiges.
Es wurde viel debattiert über Kakaobutter und das Conchieren.

Da will ich euch natürlich nichts vorweg nehmen!

Anschließend folgte der praktische Teil.
Erst wurden die Schritte erklärt und dann konnten abwechselnd alle einmal den Schritt ausprobieren. Da der Küchenbereich nur aus einer Küchenzeile besteht, ging es nur abwechselnd, aber alle konnten sich einmal austoben.


Und natürlich konnten auch immer wieder Pralinen probiert werden. 

Am Ende gab es noch selbstgemachte Schokoladentarte 
und ein Beutelchen mit Pralinen für die Teilnehmer. 
Allerdings nicht die gemachten im Workshop sondern die selbstgemachten des Workshopleiters. 

Insgesamt ging der Kurs etwa 2 1/2 Stunden.


Die Runde war sehr nett und interessiert und es herrschte eine lockere Atmosphäre.


Insgesamt war der Workshop gut organisiert und einige waren zu zweit da. 
Das ist doch einmal eine nette Idee, oder?

Gemeinsam mit einem lieben Menschen in schönen Räumlichkeiten nette Workshops besuchen!


Mehr Informationen findet ihr natürlich auf der Website (hier).  


Im Moment gibt es viele weitere Workshops und Tastings und die Geschäftsführerin Anja Roethele ist dran, immer neue Erlebnisse anbieten zu können!



Und nun genießt den (hoffentlichen) freien und sonnigen Feiertag ihr Zuckersüßen!



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Eistee Türkischer Apfel




Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

genießt ihr auch das schöne Wetter?
Herrlich, oder?


Ich freue mich richtig, dass die Sonne scheint.
Ich hatte am Samstag Geburtstag und habe ein wunderschönes Geburtstagswochenende erlebt. 

Am Samstag hat mich der Herzensmann ausgeführt und Blumen geschenkt (Pfingstrosen natürlich!)
und am Sonntag hatte ich liebe Freunde zum Frühstück eingeladen und meine Mama hat mir auch noch einen riesen Blumenstrauss geschenkt (natürlich Pfingstrosen :) 


Ich musste etwas improvisieren, da wir noch keine wirklichen Möbel in unserer neuen Wohnung haben, aber es hat alles gepasst und sogar das Wetter war überraschenderweise schön.



Haach.

Bei dem Wetter ist trinken natürlich besonders wichtig.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich trinke leider immer zu wenig.
Ich mag zwar keine süßen Getränke (außer Schorle), trinke aber auch zu wenig Wasser!



Wasser mit Geschmack mag ich allerdings sehr gern und vor allem selbstgemachte Limonade oder Eistee.

Und da habe ich mich mal an einer türkischen kalten Teevariante probiert und die ist so lecker und erfrischend und ganz schnell gemacht.
Da träumt man sich doch gleich in den Urlaub.

Den Eistee kann man gut vorbereiten und es sich dann gemütlich machen und Eistee schlürfen oder den Gästen servieren. 
Viel gesünder als gekaufter Eistee oder süße Softgetränke!




Eistee türkischer Apfel


Zutaten:

- 1 Liter gekochtes Wasser
-  2 Teebeutel weißer Tee
-  Holundersirup
- 1 grüner Apfel
- Saft einer halben Zitrone
-  500 ml Apfelschorle oder Apfelsaft
- Frische Minze

- Strohhalme


Zubereitung:

1.  Die Teebeutel 10 Minuten im kochenden Wasser auflösen 
und den Tee im Kühlschrank abkühlen lassen.

2. Apfel in Scheiben schneiden und auf kleine Fläschchen verteilen. 
Minze waschen und ebenfalls verteilen.

3. Den kalten Tee mit Holundersirup süßen und Zitronensaft dazugeben. 
Den Tee auf die Fläschchen verteilen und mit Apfelsaft oder Apfelschorle aufgießen.


Die Minze ruhig langstielig lassen, dann kann man den Eistee in den Fläschchen damit umrühren!


Und in kleinen Fläschchen serviert, sehen die doch einfach zuckersüß aus, oder?



Für die nächste Gartenparty oder den Grillabend wäre das doch genau das richtige!!!


Trinkt viel und genießt die Sonne ihr Zuckersüßen!





Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin


Heiß auf Eis - Mövenpick Trend Tour (Werbung)



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

ich gehöre ja der Gruppe: "Eis geht immer, egal wie kalt es ist" an und ich bin immer wieder gespannt auf neue Eissorten und -kreationen. 

Letztens erst habe ich gerolltes Eis probiert.
Das wird auf einem kalten Stein verteilt, mit anderen Zutaten (wie Keksen oder Kuchen) vermengt, auf der Platte glatt gestrichen und dann zu rollen gespachtelt. 

Interessant.

Als ich zu der Mövenpick Trend Tour in Flörsheim eingeladen wurde, konnte ich da nicht nein sagen, da der Name der Veranstaltung mich bereits so neugierig gestimmt hatte!

Ich muss gestehen, ich bin der Schoko - auf Schoko - mit Schoko Fan.
Das sieht nun allerdings nicht immer appetitlich aus...

also braun auf braun auf braun oder so ähnlich. 

Als ich in der Chamäleon Beach Bar in Flörsheim ankam, war ich so hingerissen von der Location, wie nur möglich.
Tatsächlich wohne ich gar nicht weit von der Beach Bar weg, war bis jetzt allerdings noch nie hier gewesen. Und da habe ich wirklich was verpasst.

Draußen herrschten gefühlte 8 Grad mit Regen..


Drinnen Strand- und Urlaubsfeeling pur!
Palmen, Sand und alles in einem Strandpavillion-Ambiente. 

Passender zum Thema "Eis" geht gar nicht!

Außerdem durfte ich dort auch die liebe Graziella von Graziellas Foodblog kennen lernen!
Und sie stand mir auch als Handmodell bei!

Die obligatorische Blumenkette gab es direkt bei der Begrüßung dazu.

Den Außenbereich konnten wir allerdings nicht nutzen, aber das war gar nicht schlimm. Drinnen fühlte man sich gleich wie im Urlaub!


Und überall gab es Eis von Mövenpick und so viele Sorten, die ich noch gar nicht kannte.

Besonders lecker fand ich "Espresso" und "Coco-Schoko". 

Ich bin ein totaler Cremeeis-Fan!



Gedacht war die Veranstaltung für Eis-Café- und Restaurantbesitzer und die Idee dahinter: 

Neue Eiskreationen für Kunden wagen und ausprobieren.


Dazu gab es eine 1 1/2 stündige Einführung mit Kreationen.
Auf einer Bühne wurden von Konditoren und Eisspezialisten alle erdenklichen Arten von Eiskombinationen vorgeführt und kreiert. 

Und wir sprechen hier nicht (nur" vom herkömmlichen Erdbeerbecher, sondern von Vanilleeis mit Wasabikruste oder Cashew-Sauerrahmeis gewälzt in Paprikagemüse!

Das Eis wurde auf Tellern angerichtet, in Weckgläser gedrückt oder auf Schieferplatten verteilt. 
Also mal weg von der 01815 Eisschale, die sicherlich alle von ihrem Lieblingseissalon kennen.

Besonders schön fand ich die Kreationen im Glas 
(ihr findet eine kleine eigene Kreation weiter unten im Post).
Da gab es z.B. ein Redbull-Wodka-gelee im Glas und darauf kam dann noch eine Kugel Vanilleeis. 


Nach einer kleinen Pause, in der wir mit köstlichem Fingerfood verköstigt wurden, teilten sich alle Anwesenden auf drei Stationen auf.
Besagte Stationen dienten noch einmal der genaueren Vorführung von außergewöhnlichen Kreationen oder zeigten einfach noch einmal "herkömmliche" Eisbecherkreationen, wie etwa der Erdbeerbecher, auf und lieferten gleichzeitig leichte und schöne Ideen, um die Eisbecher aufzupeppen. 


Mit aufgespießtem Obst, Joghurt statt Sahne oder Kuchenbröckchen kann man eigentlich jeden Eisbecher "pimpen"!


Und genauso eine Kreation will ich euch jetzt mal liefern!
Ganz einfach und schnell gemacht, vielleicht als Dessert für eine Dinnerparty oder aber auch zum Snacken für zwischendurch!



Natürlich könnt ihr alle Komponenten austauschen gegen die Dinge, die ihr oder eure Gäste mögen. 
Also auch andere Eis- und Obstsorten sind möglich!




Blaubeereisbecher mit Joghurt


Zutaten:

- 2 schöne Gläser
- 2 Kugeln Eis 
(ich verwendete Heidelbeer-Sahne von Mövenpick)
- 4 EL Joghurt 
(ich nehme gern 1,5% fettigen Joghurt, aber ihr könnt auch Sojajoghurt ... nehmen!)
- 100 g Blaubeeren (gewaschen und gut abgetrocknet)
- 1 TL Maisstärke
- etwas Zitronensaft
- etwas Wasser
- 1 Joghurtlöffel Zucker
- Kokosnussflocken (oder auch Knuspermüsli!)


Zubereitung:

1. 50 g Blaubeeren in einen kleinen Topf geben. Zucker und Zitronensaft dazugeben.
Etwa 3 EL Wasser dazugeben. Der Boden des kleinen Topfes sollte mit Wasser bedeckt sein. Maisstärke reinrieseln lassen und mit einem Schneebesen kurz aufschlagen, so dass sie nicht mehr sichtbar ist.

Alles aufköcheln lassen und immer wieder dabei umrühren.
Ihr erhaltet jetzt Blaubeerkompott/ Soße. 

Abkühlen lassen.

2. Je 2 EL Joghurt in zwei Gläser geben. 
Ein paar Blaubeeren hineingeben und etwas von dem Kompott dazugeben und mit Kokosflocken bestreuen. 
Nun kommt je eine Kugel Eis darauf.
Abschließend wieder Blaubeeren und Blaubeerkompott.

Und zum Schluss wieder Kokosflocken. 



Und das Rezept schmeckt auch super mit Knuspermüsli.
Geht auch gut zum Frühstück!


Ihr seht, Eis geht wirklich immer und mit ganz einfachen Kniffen kann man jede Eiskreation aufpeppen. 





Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin  










Zitronen-Mohnkuchen zum 30. Geburtstag




Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

mein Backofen ruht schon lange.. zu lange, 
doch dazu kann ich nur sagen:

Im Moment habe ich gar keinen Backofen!
Genauer gesagt, habe ich keine Küche mehr!

Ich bin noch immer am Umziehen und Renovieren und Putzen und bin so so froh, dass ich eine so liebe Familie habe, die mir (eigentlich ja uns) so so hilft.
An meinem Vater ist wirklich ein Zimmermann vorbeigegangen und meine Schwestern, mein Bruder und meine Mutter packen auch gut mit an. 

Die Woche kommt noch der Boden rein und hoffentlich können wir dann langsam ab nächste Woche umziehen. Puuuh. 
Umziehen ist wirklich anstrengend. 

Aber heute geht es gar nicht um mich!
Es geht um die zuckersüße Eva von Madame Dessert, die ich mal auf einer Bloggerveranstaltung kennen lernen durfte. 





Auf ihrem Blog gibt es allerlei Rezepte und unglaublich süße und märchenhafte Geschichten dazu!


Zu ihrem 30. Geburtstag habe ich wieder gebacken!
Allerdings nicht bei mir!
Geht ja gar nicht!
So ganz ohne Küche.

Den Kuchen habe ich vor einiger Zeit gebacken und fotografiert (zum Glück) und so kommt er auf den Geburtstagstisch der lieben Eva!

Er geht ganz einfach und mit Mohn finde ich den einfach köstlich.
Zitrone und Mohn sind einfach ein gutes Team!



Zitronen Mohn Kuchen


Für eine runde Form á 18 bis 24cm


Zutaten:

-          225 g weiche Butter
-          2 Eier M
-          180 g Zucker
-          Eine Prise Salz
-          50 g gemahlener Mohn
-          250 g Mehl
-          1 TL Backpulver
-          1 TL Vanilleextrakt
-          Saft und Abrieb von 2 Zitronen
-          Milch

Für den Guss:

-          Puderzucker
-          1 Eiweiß
-          Einige Spritzer Zitronensaft
-          Früchte



Zubereitung:

1.       Ofen auf 150°C vorheizen. 
Eine runde Form mit Backpapier belegen, einspannen 
und das abstehende Papier wegschneiden. Die Seiten einfetten.
Früchte waschen und gut abtrocknen lassen.

2.       Butter und Zucker schaumig schlagen. 
Das dauert etwas. Eier, eine Prise Salz und Vanilleextrakt dazugeben und weiter schlagen.
Zitronen heiß waschen und Schale hineinreiben.
Mehl, Mohn und Backpulver in einer Schale zusammenrühren.
Zitronen auspressen und mit Milch aufgießen bis 140 g erreicht sind.
Die übrigen Zutaten nun im Wechsel hinein geben und kurz mixen, 
bis alles miteinander verbunden ist.

Die Masse in die Form geben und bei 150°C etwa 60 Minuten backen.
Achtung: Je nach Größe der Form kann sich die Dauer verkürzen!
Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf eine Kuchenplatte legen.


3.       Für den Guss das Eiweiß langsam steif schlagen und 
dabei Puderzucker einrieseln lassen, bis ihr eine cremige Konsistenz erreicht habt. Für eine kleine Frische einfach einige Spritzer Zitronensaft dazugeben. Falls die Masse zu weich wird dadurch, einfach etwas Puderzucker dazugeben und noch einmal kurz aufschlagen.

4.       Den Guss über den Kuchen verteilen und die Früchte darauf drapieren. 

Ihr seht, das geht ganz leicht und schmeckt einfach wunderbar sommerlich frisch.


Alles liebe und Gute liebe Eva. 
Mit 30 kommt etwas mehr Ausgeglichenheit ins Leben.
So war das jedenfalls bei mir.

Und bei euch?
Was hat sich mit 30 für euch verändert?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Hefezopf mit Pesto und Mozzarella



Halli hallo ihr Zuckersüßen,

im Moment lässt mir das „nicht virtuelle“ Leben kaum Zeit, mich angemessen um den Blog zu führen.

Anfangs habe ich mich sehr gestresst deshalb, ich wollte die Regelmäßigkeit des Postens beibehalten, doch das funktionierte nicht wirklich.

Die Folge war:

Stress

Stress

Und nochmal Stress.


Da musste ich einmal innehalten und durchatmen. So hatte ich den Blog nicht begonnen und so wollte ich ihn auch nicht weiter führen! Der Blog war immer mein kreativer Ausgleich und eine Plattform, über schöne Dinge zu sprechen und miteinander zu kommunizieren.
Schöne Dinge sollen schön bleiben!

So langsam habe ich auch wieder mehr Muse zum Bloggen. Bedenkt bitte, Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch!

Zunächst einmal muss ich mir Gedanken für ein Rezept machen, einkaufen gehen, backen, stylen, fotografieren, bearbeiten und bloggen.
Ihr seht, das sind wirklich einige Schritte, bis ein Ergebnis steht.
Deshalb habe ich den Blog etwas hinten angestellt, aber mit der Zeit, soll sich das natürlich wieder ändern!


Und euch kann ich nur empfehlen:

Setzt Prioritäten!

Ihr müsst nicht perfekt sein und immer nur funktionieren.

Lehnt euch mal zurück, trinkt einen Kaffee oder Tee, esst Kuchen und lasst die Gedanken schweifen. Lest ein gutes Buch oder blättert in einem Magazin. Setzt euch in ein Café und schaut den Menschen bei ihrem Treiben zu.

Und immer schön DURCHATMEN!


Solche Momente des Durchatmens, sind für mich auch Momente des Glücks.
Immer wieder schaue ich zurück und bin dankbar und glücklich für alles, was ich erlebt habe. Nicht immer sind das schöne Momente.

Hin und wieder lässt man Menschen zurück. Gerät in Ärger oder Streit, mit der Familie, dem Partner oder den Freunden.

Nicht jede Entscheidung scheint anfangs richtig zu sein. 
Fühlt sich vielleicht falsch an oder führt einen andere Wege.

Und doch denke ich, dass alles ein Gewinn sein kann. Sofern man reflektiert und überlegt, es nächstes Mal anders zu machen.
Vielleicht einmal die Dinge gelassener zu nehmen, 
die man nicht ändern kann und sich vielleicht auch einmal auf eine Sache einzulassen.

Mit diesen Dingen habe ich noch immer große Probleme.
Ich bin ein Gewohnheitstier. Mein altes Handy hatte ich 5 Jahre und wäre es nicht kaputt gegangen, hätte ich es noch. Neue Situation (wie der Umzug) machen mir Angst. 
Veränderungen scheinen mir anfangs immer als Übel. 
Erst auf den zweiten Blick (manchmal brauche ich viel Hilfe dazu) 
erkenne ich die Möglichkeiten, die sich dahinter verbergen.

In unserer Gesellschaft ist vieles festgelegt:
Arbeiten, Ehe, Kinder.

Weicht man von der Norm ab, was an sich schon nicht immer leicht ist, fällt das immer gleich jemandem (negativ) auf und es kommen gleich unangenehme Fragen, was, wie und warum?

Ja, warum eigentlich?


Ich denke, es liegt an dem Streben nach Glück und dem Glücklich sein.
Es sollten (täglich) mehr Dinge gemacht und erlebt werden, die einen glücklich machen. Weniger warten auf Menschen/ Freunde/ Familie, vielleicht einfach mal alleine etwas unternehmen?
Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber alleine ins Museum oder ins Kino zu gehen, ist gar nicht schlimm. 

Im Gegenteil!

Das kann auch einmal schön sein!

Ich denke, glücklich macht auch, weniger Materielles zu sammeln/ horten/ kaufen, sondern Momente zu erleben, die einem bleiben, die einen voranbringen und ein wohliges Gefühl im Bauch und Herzen hinterlassen.

Braucht man wirklich drei weiße Blusen? 
8 Paar schwarze Schuhe? 
Muss man alle Bücher kaufen, die man mag? 
Vielleicht ist ein Büchereiausweis auch etwas Feines!

Gerade jetzt im Umzug merke ich, wieviel Zeug sich angehäuft hat 
und frage mich oft, 
warum?

Warum habe ich das gekauft?

Und so gehe ich immer wieder auf den Flohmarkt zum Verkaufen, 
verschenke Bücher, von denen ich mich trennen kann und schmeiße auch mal etwas weg.

Und das lässt mich DURCHARTMEN.




Wenn ich dann einmal Zeit zum Backen habe, dann backe ich auch. 
Das entspannt mich und ich kann völlig abschalten.

Normalerweise gibt es ja immer etwas Süßes auf meinem Blog, 
doch dieses Mal habe ich etwas Herzhaftes NACHgebacken.

Das Rezept habe ich aus dem Magazin von der Gourmet-Marke "Nicolas Vahé". 
Und essen durften ihn auch schon ganz viele, 
nämlich auf  der geschlossenen Gesellschaft der 
lieben Christina von Midsommer (einen Bericht zu dem Geschäft findet ihr hier).

Sie hat ihr Sortiment ziemlich umgestellt (sehr skandinavisch und minimalistisch) 
und hat dazu eine kleine Veranstaltung organisiert in ihrem zuckersüßen Lädchen.

Der „Pestozopf“ (wie ich das köstliche Teil nenne), kam so gut an, 
dass ich mehrmals nach dem Rezept gefragt wurde und deshalb habe ich mich dazu entschieden, 
den Zopf zu verbloggen.

Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, musste allerdings etwas mehr Mehl verwenden 
(der Teig war zu weich) und ich habe auch nur Weizenmehl verwendet, 
statt zwei verschiedener Sorten.

Aber das Rezept gebe ich euch (mit kleinen Kommentaren) einfach mal wieder.
Natürlich könnt ihr alles von Nicolas Vahé verwenden, aber ich habe nur das Pesto von ihm verwendet.


Hefezopf mit Pesto und Mozzarella 

Zutaten:

- 200 ml Milch
- 25 g Hefe
- 1 1/2 EL Salz
- 1 EL Zucker
- 2 EL Olivenöl
-  250 g Mehl
- 50 g Graham Mehl 
(ich habe nur herkömmliches 
Weizenmehl benutzt)

Füllung:

- Pesto (z.B. von Nicolas Vahé)
- 125 g Mozzarella 
(Büffel- oder Kuhmilchmozzarella)




Zubereitung:

 1. Milch langsam in einem Topf erhitzen bis sie lauwarm wird. Zucker und Hefe darin auflösen lassen. Es muss nicht ganz verschwinden, aber der Hefe sollte weich sein und sich beim Umrühren verteilen. 

2. In einer großen Schale Mehl und Salz vermengen. 
Olivenöl und Milchmischung dazugeben und alles mit der Hand zu einer Teig verkneten.
Ihr werdet merken, dass die Menge an Mehl nicht reicht. Arbeitet etwas mehr Mehl hinein.
Gebt immer etwas hinein und knetet etwas.
Der Teig sollte nicht mehr an euren Händen kleben beim Kneten.

Teig abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten ruhen lassen.

3, Ein Backblech mit Backpapier (am besten zwei Lagen) belegen und den Ofen auf 250°C vorheizen.


4. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er zieht sich immer wieder zusammen. Am besten zieht ihr ihn etwas zurecht.
Er sollte ein Rechteck bilden. 
Pesto darauf verteilen. Nehmt dazu einen Esslöffel. 
Mozzarella gut abtropfen lassen und auf das Pesto zupfen. 

Jetzt rollt ihr das ganze von der langen Seite her auf, so dass ihr eine Rolle habt.
Natürlich könnt ihr die jetzt auch so lassen und in den Backofen geben.

Leider habe ich nicht ganz verstanden, wie das Ding auf dem Bild zurecht gerollt und gezupft wurde.

Deshalb habe ich die Rolle längs aufgeschnitten. Oben bleibt der Teig zusammen. 
Ihr habt nun zwei Stränge, die an einer Seite noch miteinander verbunden sind.
Und so habe ich einfach einen Zopf geflochten (nur mit zwei Strängen!) und habe das andere Ende wieder zusammen gedrückt.

Der Zopf geht dann etwas auf, aber das macht ja nichts.

Vorsichtig auf das Blech legen (am besten mit einem Pfannenwender).


5. Den Ofen auf 200°C runter drehen und den Zopf etwa 15-20 Minuten backen.

Er sollte nicht zu dunkel werden!  


Und ich verspreche euch, allein der Duft wird euch umhauen!


  
Und weil er so köstlich war, habe ich ihn noch einmal für mich gebacken und ihn (mit meinem Mann) in Ruhe schnabuliert.
Völlige Ruhe, Entspannung und ein Moment des Glücks.

Was macht euch glücklich?
Ich freue mich über eure Momente des Glücks.
Vielleicht können wir uns da ja gegenseitig positiv beeinflussen, motivieren und inspirieren.





Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin